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Wald:

Ökosystem, dessen Pflanzengesellschaft vorwiegend von Bäumen geprägt wird und mehr oder weniger ausgedehnte Landflächen einnimmt. Im natürlichen Zustand bleibt ein Wald über einen längeren Zeitraum in einem vergleichsweise stabilen, selbstregulierten Zustand. Klima, Böden, Höhenlage und Relief einer Region bestimmen die Zusammensetzung der Pflanzengesellschaften und insbesondere die charakteristischen Baumarten eines Waldes. Die vorherrschenden Baumarten sind typischerweise mit bestimmten Sträuchern und Kräutern vergesellschaftet. Störungen wie Waldbrände oder Abholzung durch die Forstwirtschaft können zu Verschiebungen hin zu einem anderen Waldtyp führen. Bleibt der Wald jedoch ungestört, wird die ökologische Sukzession schließlich zu einer so genannten Klimax-Waldgesellschaft führen. Eingriffe des Menschen in Form von Waldbewirtschaftung und Waldschutz dienen der Erhaltung nutzbarer oder geschützter Waldtypen.
Quelle: www.holzwurm-page.de

Waldbau:

Planmäßige Bewirtschaftung des Waldes. Dazu gehören unter anderem Pflanzenanzucht, künstliche Verjüngung, Bestandespflege und Bestandeserziehung sowie Bodenverbesserung.
Quelle: www.wald-online-bw.de

Waldschutz:

Darunter versteht man den Schutz des Waldes vor Schäden aller Art einschließlich der Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung. So wird die Entwicklung von Schadinsektenpopulationen laufend überwacht, um das Entstehen von Kalamitäten rechtzeitig verhindern zu können.
Quelle: www.wald-online-bw.de

Wiederaufforstung:

Neubegründung von Wald auf Kahlflächen im Wald. Nach dem Landeswaldgesetz besteht zur Wiederaufforstung die Pflicht innerhalb von 3 Jahren.
Quelle: www.wald-online-bw.de

Waldfrisch:

Feuchte des Rundholzes unmittelbar nach dem Einschlag, entspricht etwa dem Feuchtegehalt im lebendem Baum; nicht zu verwechseln mit frischem Holz.
Quelle: www.holzlexikon.de

Witterungsfestigkeit:

Begriff für die Widerstandsfähigkeit des Kernholzes im Feuchtzustand (> 20% Holzfeuchte) gegen Pilzbefall.
Quelle: www.holzlexikon.de