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Edelstahl:

Edelstahl (nach DIN EN 10020) ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad, zum Beispiel Stähle, deren Schwefel- und Phosphorgehalt (sog. Eisenbegleiter) 0,025 % nicht übersteigt. Häufig sind danach weitere Wärmebehandlungen (z. B. Vergüten) vorgesehen.
Die alleinige Begriffsdefinition, ein Edelstahl sei ein „chemisch besonders reiner“ oder „nichtrostender“ Stahl, ist ungenau bzw. falsch. Ein Edelstahl muss nicht zwangsläufig den Anforderungen eines nichtrostenden Stahls entsprechen. Trotzdem werden im Alltag häufig nur rostfreie Stähle als Edelstähle bezeichnet. Ebenso muss ein rostfreier Stahl nicht unbedingt auch ein Edelstahl sein.

Edelstahl 302 besitzt gute mechanische Eigenschaften und Korrosionsbeständigkeit. Zu den Einsatzbereichen gehören Federn, Drahtgaze und Drahtgewebe.
Edelstahl 304 hat eine höhere Korrossionsbeständigkeit und einen höheren Schmelzpunkt als Edelstahl 302. Zu den Einsatzgebeiten gehören Gestelle, Rahmen und Federn.
Edelstahl 316 weist nochmals eine geringfügig bessere Korrosionsbeständigkeit auf als die Qualitäten 304. Es besitzt zudem stärker ausgeprägte nicht magnetische Eigenschaften und ist daher besser geeignet für den Einsatz im Schiffsbau, der Nahrungsmittelindustrie und bei medizinischen Anwendungen.
Teakoutlet setzt für seine Möbel nur die normalerweise nichtrostenden Qualitäten 304 und 316 ein, um Korrosion möglichst zu verhindern.
Quelle: www.wikipedia.de

Edelstahl, Spezifikationen:
Eigenschaften Edelstahl 302 Edelstahl 304 Edelstahl 316
W.NR. 1.4310 1.4301
1.4303
1.4306
1.4401
1.4404
UNS S30200 S30400 S31600
chemische
Zusammen-
setzung %
Cr: 17-19
Ni: 8-10
Mn: <2
Cr: 17-19
Ni: 8-11
Mn: <2
Cr: 16,5-18,5
Ni: 10,5-13,5
Mn: <2
Mo: 2,0-2,5
Dichte (g/cm3) 8,0 8,0 8,0
Schmelzpunkt (°C) 1420 1454 1398
Ausdehnungs-
koeffizient
17,6 µ m/m °C
bei 20 - 100 °C
18,2 µ m/m °C
bei 20 - 100 °C
17,5 µ m/m °C
bei 20 - 100 °C
Zugfestigkeit, ca. geglüht:
650 - 800 N/mm2
federhart:
1300 - 1900 N/mm2
geglüht:
650 - 800 N/mm2
federhart:
1300 - 1900 N/mm2
geglüht:
650 - 800 N/mm2
federhart:
1300 - 1900 N/mm2
Schermodul 70,3 kN/mm2 70,3 kN/mm2 70,3 kN/mm2
Youngscher
Modul
187,5 kN/mm2 187,5 kN/mm2 187,5 kN/mm2
Einsatz-
temperaturen
-200 bis +300 °C -200 bis +300 °C -200 bis +300 °C
Elastizität:

Fähigkeit eines Materials, die durch äußere Kräfte bewirkte Verformung rückgängig zu machen, wenn die Lasteinwirkung aufhört.
Quelle: www.holzwurm-page.de

Elastizitätsmodul:

Das Verhältnis von Spannung und Dehnung innerhalb des elastischen Bereiches eines Materials (siehe auch Hookesches Gesetz).
Quelle: www.holzlexikon.de

Emissionsklasse:

Die Emissionsklassen unterteilen sich in E1, E2 und E3. Diese Klassen werden in der "Formaldehydrichtlinie" definiert. Nach dieser Verordnung dürfen nur noch Holzwerkstoffe in den Verkehr gebracht werden, die der Emissionsklasse E1 entsprechen. Um dieser Emissionsklasse anzugehören, darf der Formaldehydgehalt nicht höher als 0,1 ppm (parts per million) sein.
Quelle: www.kronoworld.com

Endbestand:

Zur Endnutzung heranstehender hiebsreifer Bestand nach Erreichen des vorgegebenen Zieldurchmessers. Waldbauliches Ziel ist die Verjüngung des Bestandes, der Blick geht daher auf die nächste Waldgeneration.
Quelle: www.wald-online-bw.de

Endfestigkeit:

Maximale Festigkeit nach dem Aushärten des Klebstoffes. Diese wird in Newton pro Quadratzentimeter (N/cm2) angegeben. 10 N entspricht 1 kg.
Quelle: www.holzwurm-page.de

Energiebilanz:

Wie bei jeder Bilanz werden Einnahmen und Ausgaben verrechnet. Grundlage der Einnahmen ist die Photosynthese (gespeicherte Energie: Erdöl, Erdgas, Kohle aber auch Holz), Ausgaben sind u. a. für Verkehr, Haushalt und Industrie.
Quelle: www.wald-online-bw.de

Entspannen:

Abbau der während einer künstlichen Trocknung auftretenden Trocknungsspannungen durch ein unmittelbar an die Trocknung anschließendes Lagern in einem Klima, das mit der gewünschten Holzfeuchte im Gleichgewicht steht.
Quelle: www.holzlexikon.de

Erntealter:

Ab einem gewissen Alter, das bei den einzelnen Baumarten unterschiedlich ist, wird das Höhen- und Dickenwachstum eingestellt. Bis zum Absterben können die Bäume dann zwar noch lange existieren, wachsen jedoch nicht mehr oder nur noch sehr wenig in die Höhe. Deshalb liegt das Erntealter, die Hiebsreife der Bäume, vor dem tatsächlichen Alter, das sie theoretisch erreichen könnten.
Quelle: www.wald-online-bw.de