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Abbinden:

Das Verfestigen der Klebschicht zwischen den zu verklebenden Fügeteilen. Das Abbinden beruht entweder auf physikalischen oder auf chemischen Vorgängen: Physikalisches Abbinden erfolgt z.B. durch Abwandern von Dispersions- oder Lösemitteln (wie bei Weißleimen) oder durch Abkühlen (wie bei Schmelzklebstoffen); zu den chemischen Abbindevorgängen, die auch als Härtung, Aushärtung oder Vernetzung bezeichnet werden, gehören Gerinnung (z.B. Blutalbuminklebstoffe), Polykondensation (z.B. Harnstoff-, Melmain-, Phenolharze) und Polyaddition (z.B. Polyurethanklebstoffe).
Quelle: www.holzwurm-page.de

Abbinden:

Die Vorbereitung einer Holzkonstruktion wie Zuschneiden usw. wird als Abbinden bezeichnet.
Quelle: www.zimmererforum.de

Abbindezeit:

Zeitspanne, innerhalb der die Klebefuge eine für die auftretende Belastung ausreichende Festigkeit erreicht.
Quelle: www.holzwurm-page.de

Abbohren:

Holzverbindung, z. B. Zapfen oder Blatt durchbohren und Holznagel einschlagen.
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Abfasen:

Abfasen bzw. Anfasen bezeichnet die Ausbildung eines schrägen Abschnitts, der sogenannten Fase, bei rechteckigen Kanten an Bauteilen. Dies geschieht durch Abschleifen, Abfräsen bzw. Anhobeln der Kanten von Holzbauteilen - Holzstützen, Bretter, Bohlen Bei Natursteinen (z.B. Granittreppenstufen mit Abfasung) durch Schrägschnitt des Materials Bei Stützen und Bauteilen aus Beton (z.B. Fertigbetonelemente und Ortbetonelemente) werden in die Schalung des zu betonierenden Bauteils in den Eckbereichen dreieckige Holzleisten eingelegt, um eine saubere Abschrägung an den Eckpunkten zu erreichen.
Quelle: www.zimmererforum.de

Abrasivität:

Eigenschaft eines Werkstoffes, die Werkzeugschneiden zu verschleißen.
Quelle: www.holzwurm-page.de

Abriebfestigkeit:

DIN- und EURO-Normen legen Gruppen von 1 bis 5 für sehr leichte bis sehr starke Beanspruchung fest.
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Absoluter Luftfeuchtegehalt:

Die Masse des Wasserdampfes pro Volumeneinheit der Luft, in g/m3 (siehe auch Relative Luftfeuchte).
Quelle: www.holzwurm-page.de

Aluminium:

Aluminium ist ein zähes Leichtmetall, das durch eine natürliche Oxidschicht absolut korrosionsbeständig ist. Dieser Korrosionsschutz wird durch eine hochwertige Pulverbeschichtung zusätzlich verstärkt. Kratzer in der Oberfläche können aus optischen Gründen ausgebessert werden, führen aber nicht zu beginnender Rostbildung. Aluminium kann mit milder Seifenlauge gereinigt werden. Weitere Pflege ist zum Werterhalt nicht notwendig.

Altbestände:

Waldbestände werden nach ihrem Entwicklungsstand in natürliche Altersstufen eingeteilt. Man unterscheidet beispielsweise Kultur, Jungwuchs, Dickung, Stangenholz, Baumholz und Altbestände. Letztere haben den für die Holzverwendung angestrebten Zieldurchmesser erreicht.
Quelle: www.wald-online-bw.de

Alter, natürlich:

Tatsächliches Alter eines Waldes.
Quelle: www.wald-online-bw.de

Alter, wirtschaftlich:

Wird über die Höhe der Bäume berechnet, die infolge von äußeren Einwirkungen (Frost, Wild, Lage, Wasserversorgung, Konkurrenzdruck, etc.) erreicht wurde, obwohl der Bestand aufgrund seines Alters wesentlich höher sein müsste.
Quelle: www.holzwurm-page.de

Altersklassenwald:

Im Altersklassenwald stehen die verschieden alten Bäume nicht innig gemischt auf einer Fläche, sondern räumlich voneinander getrennt in etwa gleich alten Waldbeständen. Entstanden ist diese Form der Waldbewirtschaftung in erster Linie aus der Notwendigkeit einer nachhaltigen Planung der Holznutzungen (Nachhaltigkeit). Diese waren im innig gemischten Plenterwald seinerzeit nicht exakt festlegbar, im Altersklassenwald gab es schon sehr früh erste Ansätze einer nachhaltigen Holznutzung. Durch den Anbau der Nadelhölzer nach starken Waldverwüstungen seit Beginn des 19. Jahrhunderts auch auf labilen, sturmwurfgefährdeten Standorten bekam der Altersklassenwald eine entscheidende Bedeutung.
Quelle: www.wald-online-bw.de

Alterung:

Die Alterung von Holz ist eine Folge sämtlicher physikalischer und chemischer Vorgänge; sie ist einerseits die Folge der Veränderbarkeit der Holzsubstanz selbst und andererseits die Wirkung äußerer Einflüsse.
Quelle: www.holzwurm-page.de

Arbeiten des Holzes:

Holzes verändert bei Aufnahme oder Abgabe von Feuchtigkeit (siehe Quellung, Schwindung) sein Volumen. Daraus entstehen im Holz Spannungen. Dabei kann das Holz sich verziehen, es kann reißen (Riss), schwinden (Schwindung) oder quellen (Quellung). Dies wird bei der Verarbeitung und Konstruktion unserer Möbel konsequent berücksichtigt (Teakmöbelproduktion). Möbel aus Teakholz bleiben von dieser Problematik weitestgehend verschont, da Teak auf Grund seiner überragenden Eigenschaften kaum Volumenänderungen durchmacht.
Quelle: www.teakoutlet.de

Ast:

Eine Seitenachse der Baumachse (Stamm) des Baumes. Äste tragen als feinere Auszweigungen die Zweige, deren jüngste Triebe genannt werden. Äste und Zweige zusammen bilden die Baumkrone. Äste sind die wichtigsten Merkmale der Gütesortierung von Rund- und Schnittholz. Bei Schnittholz sind Äste die vom weiterwachsenden Holzgewebe eingeschlossenen Teile ehemaliger Äste (siehe auch Durchfallast, Schwarzast, Flügelast, Punktast.
Quelle: www.holzwurm-page.de

Ausbleichen:

Verblassen der natürlichen Färbung beim trockenen Kernholz durch starke Belichtung. Hierbei kann es auch zu einer Farbänderung kommen.
Quelle: www.zimmererforum.de

Aushärtezeit:

Zeitspanne, welche ein Reaktionsklebstoff benötigt, um zu einer vollständig ausgehärteten Kunststoffschicht zu polymerisieren. Die Aushärtezeit beginnt bei Einkomponentklebern mit dem Auftragen des Klebers auf die Klebefläche, bei Zwei- oder Mehrkomponentenklebern mit dem Mischen der Komponenten.
Quelle: www.holzwurm-page.de